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Getreideart

Getreideart in Tschechien, d.h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Hirse, Buchweizen und Amarant. Es geht um Samen von einsömmerigen veredelten Pflanzen. Für Mehlproduktion und Produktion von anderen Mühlprodukten werden vor allem Weizen, Dinkel, Roggen, Mais und Buchweizen zermahlen. Andere Kornfruchtsorten werden bei Produktion von anderen Lebensmittelprodukten benutzt. Weitere bedeutende Ausnutzung der Getreideart : als Futtermittel für Wirtschaftstiere.

Getreidekornstruktur

Umhüllungsschichten, d.h. einzelne Zellenschichten, enthalten vor allem Balaststoffe. Einen niedrigeren Inhalt von Ballaststoffen haben Weizen, Roggen und Mais, die eine dünne Fruchtwand haben.. Einen höheren Inhalt von Balaststoffen haben Gerste und vor allem Hafer, deren Fruchtwand mehr entwickelt ist. Umhüllungsschichten enthalten auch B-Vitamine, vor allem Thiamin, Riboflavin, Nikotin – und Pantothensäure.
Die Aleuronschicht enthält die meisten Eiweißstoffe, ihre biologische Wertigkeit ist jedoch relativ niedrig.
Der Mehlkorn enthält vor allem Stärke in Form der Stärkekörner. Diese haben für jede Getreidesorte eine typische Form.
Der Pflanzenkeim (Embryo) bildet den kleinsten Teil des Korns und stellt den Anteil über 2%, bei Mais gegen 10% dar. Im Keim sind bereits Vorstufen für zukünftige Pflanze herausgebildet. Der Keim enthält Eiweißstoffe und die meisten Fette, die im Korn enthalten sind einschließlich des löslichen Vitamin E.

Saatweizen

Stellt die älteste Kulturpflanze dar und ist die Hauptgetreidepflanze für Brotproduktion auf der Erde. Für einen hohen Gluteninhalt ist Weizen nach einer weiteren Bearbeitung zum Backen geeignet.
Hartweizen ist durch den Inhalt von festem zähem Gluten gekennzeichnet, das für Brot- und Gebäckbacken nicht geeignet ist wegen Kleinformung von Gebäck. Es wird hauptsächlich in Teigwarenproduktion verwendet.
Dinkel hat einen höheren Eiweiß-, Fett-, Mineralstoff-, Vitamin- und Essenzaminosäuregehalt als Saatweizen. Der Glutengehalt ist auch höher, hat aber eine zweitklassige Qualität. Dinkel ist für Teigwaren- und Müsliproduktion geeignet. Grüne, unreife Körner können durch Rösten zubereitet werden. Dinkel ist durch Beständigkeit gegen klimatische Bedingungen, Krankheiten und Befall gekennzeichnet. In Bezug auf Düngenanspruchslosigkeit und Schutz gegen Beschädiger ist Dinkel für den Ökolandbau geeignet.

Roggen

Ist nach Weizen die meistverwendete Getreideart für Mehlproduktion. Roggen wird in weniger fruchtbarer und sandhaltiger Erde angebaut. In der Nahrungsmittelindustrie wird Roggen bei der Produktion einiger Brotsorten (Mehlsorten), Äthanol und Kaffeeersatz verwendet.

Triticale

Ist eine künstlich ausgebildete Hybride aus Saatweizen und Saatroggen. Hauptnutzung besteht in Futterzweck.

Gerste

Gemeinsam mit Weizen gehört Gerste zu den ältesten Getreidearten. Konsumgerste wird bei der Graupen- und Diätlebensmittelproduktion verwendet.
Im Bierbrauereibereich ist die Bedeutung von Braugerste unentbehrlich.

Hafer

Gehört zu den jüngsten Kulturgetreidearten.

Mais

wurde zu uns angeblich von Roma aus der Türkei und Rumänien im 17. Jahrhundert eingeführt.
Für Menschennahrung werden Maismehl und – Grieß verwendet, z.B. für Herstellung von Cornflakes.

Hirse

Gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In der Nahrungsmittelindustrie werden Schälkerne verwendet. Ein Nachteil bei Hirseanbau besteht in ungleichmäßiger Kornnachreife – es ist nötig, Hirse auszudarren.

Buchweizen

Ist eine alte Kulturpflanze und stammt aus dem Himalaya-Gebiet. In Europa ist die Pflanze wahrscheinlich bei der Expansion der Mongolen und Tataren eingetroffen. Für Menschennahrung werden aus Buchweizen Mehl und Grieß hergestellt. Buchweizen ist für glutenlose Diät geeignet.

Amarant

wird zum direkten Verzehr verwendet. Amarant ist für glutenlose Diät geeignet.
Amarantsamen werden als Ingredienz vor allem bei der Produktion von diversen Bäckerprodukten, Teigwaren, Kindernahrung und Instantgetränke verwendet.

 
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